KPN: Verkauf von Beteiligungen

Montag, 25. Juni 2001 10:01

KPN N.V. (Amsterdam: KPN<KPN.AFX>, WKN: 890963<KPN.ETR>): Der niederländische Telekomkonzern KPN wird zur Schuldenreduzierung wahrscheinlich keine Kapitalerhöhung durchführen. Statt dessen sollen die Schulden von 23,2 Mrd. Euro durch Verkäufe von Beteiligungen und durch neue Allianzen gesenkt werden. Das Unternehmen, dessen Aktien sich in diesem Jahr bereits um die Hälfte verbilligt haben, stehe mit einigen Unternehmen in Gesprächen, so KPN am Montag.

Der Schuldenberg von KPN hat sich im letzten Jahr nahezu vervierfacht. Gründe dafür sind die Übernahme der Mehrheit an E-Plus Mobilfunk, dem drittgrößten Mobilfunkanbieter in Deutschland, und der Kauf von Mobilfunklizenzen. Zur Reduzierung der Schulden plant KPN den Verkauf von Beteiligungen in Höhe von Mindestens 5 Mrd. Euro. Zudem wurde anfangs von einer Kapitalerhöhung gesprochen, von der aber möglichst abgesehen werden soll.

Die Anstrengungen, die KPN unternimmt, werden vor dem Hintergrund einer möglichen Abstufung der Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard & Poors (S&P) durchgeführt. S&P gab am Monatsanfang bekannt, dass KPN Schulden in Höhe von mindestens 5,4 Mrd. Euro in diesem Jahr reduzieren muss, da ansonsten eine Abstfung vorgenommen wird. Durch diese Abstufung des Ratings würden sich zukünftige Konditionen bei der Ausgabe von Anleihen und bei der Aufnahme von Krediten verschlechtern.

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