Kartellbehörde ermittelt gegen Intel

Mittwoch, 9. März 2005 12:06
Intel

TOKIO - Intel Corp. (Nasdaq: INTC, WKN: 855681) wurde gestern von der japanischen Kartell-Behörde aufgefordert, Geschäftspraktiken, die dem Unternehmen unlautere Vorteile auf dem Privat-Computermarkt verschaffen sollen, zu unterbinden. Die Fair Trade Commission (FTC) drohte einen Prozess in Gang zu setzen, der zu einer Durchsetzungsklage führen könnte. Intel erhielt eine Antwortzeit von zehn Tagen. Laut FTC solle Intel seit 2002 Kartellgesetze brechen, dabei sollen andere Chiphersteller durch Billigangebote und Absatzvergütungen von Intel an Computer-Hersteller behindert worden sein.

Die drei japanischen Intel-Standorte stehen seit April 2004 im Verdacht der FTC, durch eine hohe Marktdominanz andere Mikroprozessorhersteller wie Advanced Micro Devices (AMD) oder Transmeta behindert zu haben. Laut der FTC soll Intel den Unternehmen Hitachi, Sony, Fujitsu und Toshiba Preisnachlässe und Absatzvergütungen angeboten haben, wenn sie Intelchips nutzen und Intel als Marke (z. B. „Intel Inside“) vermarkten. In den Vereinbarungen mit den PC-Herstellern soll Intel entweder eine alleinige Verwendung der Chips gefordert haben, oder die Verwendung von Chips anderer Firmen auf maximal zehn Prozent limitiert haben.

Meldung gespeichert unter: Chips

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