Kabelindustrie sieht sich gut gerüstet für den Netzausbau

Dienstag, 12. Juni 2012 16:13
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Frankfurt am Main, 12. Juni 2012 – Für die Energiewende ist nach Auffassung der Kabelindustrie der Ausbau der 380 Kilovolt Stromübertragungsnetze für große Distanzen nicht ausreichend. Ein Engpass drohe auch bei regionalen Verteilnetzen von 10 bis 30 Kilovolt, deren Größe und Konfiguration den neuen Erfordernissen zügig angepasst werden müssen. Nur so ließen sich Netzabschaltungen durch zu hohe Einspeisung von dezentral erzeugten erneuerbaren Energien vermeiden. Hans Nieman, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Kabel und isolierte Drähte, betonte jedoch auf der diesjährigen Fachverbands-Jahrestagung: „Die Kabelindustrie hat alle technischen Lösungen für die Energiewende. Das gilt sowohl für den Ausbau der Energie- und Kommunikationsnetze, als auch für die Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energien, oder für die Elektromobilität.“

Nieman: „Wie der aktuell von den Netzbetreibern vorgelegte Netzentwicklungsplan zeigt, sind die Aufwendungen, die im Übertragungs- und Verteilnetz anzugehen sind, enorm. Und die Umsetzung muss schnellstens erfolgen. Das wird eine Herausforderung, nicht nur für die Netzbetreiber, sondern für unsere gesamte Gesellschaft. Aber unsere Industrie sieht sich gut gerüstet.“ Es sei ausreichend Kapazität vorhanden, um die über die nächsten zehn Jahre geforderten Kabelkilometer bereitzustellen.

Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, betonte dabei: „Es ist wichtig, dass die Bundesländer hier bei den Planungen und Genehmigungsverfahren mitziehen. Der Kanzlergipfel hat klar vor Augen geführt, dass alle Akteure gemeinsam und koordiniert handeln müssen, damit der Netzausbau zügig voranschreiten kann.“

Meldung gespeichert unter: ZVEI

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