Jenoptik AG erhält Staatsbürgschaft in Millionenhöhe

Mittwoch, 9. September 2009 10:50
Jenoptik Germany Unternehmenslogo

JENA (IT-Times) - Die Jenoptik AG (WKN: 622910) ersuchte bereits im August dieses Jahres um eine Staatsbürgschaft. Ziel sei es, kurzfristige Kredite auf diese Weise in langfristige Verbindlichkeiten umzuwandeln.

Dazu wollte Jenoptik auf Mittel aus dem sogenannten „Deutschlandsfonds“ zurückgreifen. Nun ist über den Fall des deutschen Herstellers von photonischen und mechatronischen Lösungen entschieden worden. Das Wirtschaftsministerium räumte Jenoptik demnach eine Kredit-Garantie von 55 Mio. Euro ein. Jenoptik äußerte sich bezüglich der nun erteilen Bürgschaft nicht.

Nach Informationen des TV-Nachrichtensenders N24 haftet der Bund mit 47 Prozent, Thüringen mit 27 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit über fünf Prozent für das Darlehen. Die Finanzierung erfolge dabei aus dem Deutschlandfonds. Ziel des Fonds ist es, Unternehmen, die Rahmen der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten gerieten, unter die Arme zu greifen. Das maßgebliche Kriterium zur Gewährung von Bürgschaften und Krediten ist dabei die Geschäftssituation des Antragsstellers vor Beginn der Krise. Aus diesem Grund wurden etwa der Arcandor-Gruppe sowie Qimonda keine staatlichen Hilfen gewährt.

Meldung gespeichert unter: Jenoptik

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