Java-Rechtsstreit: Oracle will Milliarden von Google

Montag, 20. Juni 2011 10:19
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NEW YORK (IT-Times) - Im Rechtsstreit um die Verletzung von Java-Patentrechten geht der US-Softwarekonzern Oracle gegen den US-Suchmaschinengiganten Google in die Offensive. Oracle-Anwälte beziffern den Schaden auf bis zu 6,1 Mrd. US-Dollar, der durch das populäre Mobile-Betriebssystem Android entstanden sein soll, wie Bloomberg berichtet.

Die Oracle-Anwälte werfen Google vor, dass in Android Technologien verwendet werden, die der Java-Programmiersprache zugeordnet werden können. Oracle (Nasdaq: ORCL, WKN: 871460) war in den Besitz der Java-Patentrechte gekommen, nachdem das US-Softwarehaus im Vorjahr den Server- und Unix-Spezialisten Sun Microsystems übernommen hatte.

Sun hatte vor mehr als einem Jahrzehnt die Programmiersprache Java ins Leben gerufen, konnte aber bislang von dieser Erfindung finanziell kaum im großen Umfang profitieren, da die Software im Rahmen einer Open-Source-Vereinbarung angeboten wird. Hierdurch können Firmen unter Nutzung von Java kommerzielle Softwareprodukte entwickeln.

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