Japan: Mobilfunk-Wettbewerb lässt DoCoMo leiden

Freitag, 27. Oktober 2006 00:00

TOKIO - In dieser Woche wurde in Japan die sogenannte Mobile Number Portability eingeführt. Für den Durchschnitts-Europäer verbirgt sich dahinter inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Bei Anbieterwechsel kann man die Rufnummer behalten. Bereits am ersten Tag machten rund 200.000 Japaner von dieser neuen Möglichkeit Gebrauch und dürften somit den anziehenden Wettbewerb in dem Inselstaat verstärken.

Dabei musste Marktführer NTT DoCoMo Inc. (WKN: 916541<MCN.FSE>) erst heute verkünden, dass der Gewinn in der ersten Jahreshälfte um 20 Prozent auf 310 Mrd. Yen (2,6 Mrd. US-Dollar) eingebrochen ist. So stiegen beispielsweise die Ausgaben (ohne Personal) um 3,8 Prozent, denn mit Kundenbindungsprogrammen und der Aufrüstung des Netzes will man dem stärkeren Wettbewerb stand halten und vor allem den Marktanteil von über 50 Prozent sichern. Aber auch in Japan ist man preisbewusst. So erhöhte DoCoMo die Subventionen für Mobiltelefone. Geholfen hat dies jedoch nur beschränkt. KDDI Corp., Nummer zwei auf dem lukrativen Markt, gewann in der ersten Jahreshälfte 964.000 neue Kunden, Platzhirsch DoCoMo kam laut Branchenvereinigung Telecommunications Carriers Association nur auf 959.300. DoCoMos Umsatz stieg um 0,4 Prozent auf 2,383 Billionen Yen.

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...