Internationale Standards für die Messung von Online-Werbung

Mittwoch, 12. Dezember 2007 17:54
Google

DÜSSELDORF - Obwohl immer mehr Menschen das Medium Internet nutzen, hinkt der Umsatzanstieg in Sachen Online-Werbung mächtig hinterher. So investieren Unternehmen viermal soviel Ausgaben in das vermeintlich altmodische Werbewerkzeug Anzeigenblatt.

Auch im Fünfjahresvergleich schneiden die Anzeigenblätter besser ab als das Internet. Die Online-Werbung gilt noch immer als unsicheres Geschäft, da auch Werbeagenturen keine verlässlichen Zahlen über den Return of Investment liefern können. Der europäische Branchenverband European Interactive Advertising Associatin (EIAA) möchte diese Informationslücke nun schließen. Deshalb wurde ein Projekt gestartet, um „erstmals international verlässliche Standards für die Messung von Online-Werbung zu schaffen“, so die Verantwortlichen. Laut EIAA-Chefin Alison Fennah wolle man der Industrie damit ein Werkzeug geben, um die Wirkung von Internet-Werbung besser verstehen zu können.

Die jüngste Studie des Verbands verdeutlicht, warum ein solches Werkzeug überaus wichtig für die Entwicklung der Online-Werbung sein könnte. So gehen 68 Prozent der Deutschen an mindestens fünf Tagen ins Internet, verglichen mit 79 Prozent, die in der gleichen Zeit den Fernseher einschalten. Doch während TV-Sender im Jahr 2006 mehr als 4,1 Mrd. Euro an Werbeeinnahmen verbuchen konnten, entfielen auf Online-Werbung gerade mal 495 Mio. Euro. Laut Studie verbringen die Deutschen 10,7 Stunden pro Woche online und somit doppelt soviel Zeit wie beim Lesen der Tageszeitung. Trotzdem erhielten Tageszeitungen in 2006 neun Mal soviel Werbeeinnahmen, nämlich 4,5 Mrd. Euro.

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