Infineon will Restrukturierung noch 2007 abschließen

Montag, 1. Oktober 2007 11:56
Infineon Technologies Unternehmenslogo

MÜNCHEN - Die Infineon Technologies AG (WKN: 623100) blickt bei den eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen optimistisch in die Zukunft. Entsprechend positiv fällt auch eine Prognose für die kommenden Geschäftsjahre aus.

Der internationale Chipmarkt schwächelt schon länger, aus diesem Anlass gab Infineon im vergangenen Monat bereits bekannt, den eigenen Anteil am Tochterunternehmen Qimonda weiter reduzieren zu wollen. Trotzdem sieht sich Infineon bei den eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen auf dem richtigen Kurs. Wie Wolfgang Ziebart, der Vorstandsvorsitzende des Chipherstellers, gegenüber der Süddeutschen Zeitung bekannt gab, erwarte man weiteres Wachstum. Demnach soll im Jahr 2009 eine Umsatzrendite von zehn Prozent erzielt werden.

Weiterhin geht Ziebart davon aus, dass man die eingeleitete Sanierung des Unternehmens noch in diesem Jahr abschließen und vor Sondereffekten die Gewinnschwelle erreichen werde. Gleichzeitig sprach sich Ziebart dafür aus, die Subventionen für Unternehmen der Halbleiterindustrie in Deutschland zu erhöhen. Nur so könne eine Abwanderung von Herstellern in den asiatischen Raum gestoppt werden. Durch höhere Förderungen von neuen Standorten rechne sich dort ein neues Werk nach rund zweieinhalb Jahren, in Deutschland hingegen erst nach fünf.

Meldung gespeichert unter: Infineon Technologies

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