Infineon-Wettbewerber Hynix mit Option auf staatliche Finanzspritze

Dienstag, 9. Dezember 2008 10:02
Hynix

SEOUL - Die Finanzkrise und die darüber hinaus schwierige Situation auf dem Chip-Markt sorgen momentan für internationalen Wirbel. Auch Hynix Semiconductor Inc. (WKN: A0HGYA), vor kurzem noch als mögliche Rettung für Qimonda gesehen, benötigt nun selbst staatliche Hilfe. 

Erst gestern berichteten Zeitungen, der koreanische Hersteller und Infineon-Wettbewerber Hynix plane, rund 15 Prozent der Arbeitskosten einzusparen, unter anderem auch durch die Entlassung von 30 Prozent des führenden Managements. Absolute Einsparziele bei Hynix sind noch unbekannt, mit den Sparplänen steht das Unternehmen allerdings nicht allein dar. Die gesamte Branche kriselt, einmal auf Grund einer hohen Marktsättigung, zum anderen wegen der Finanzkrise, die sowohl Kunden als auch Kreditgeber Zurückhaltung üben lässt. 

Auch für Qimonda, das angeschlagene (Noch-) Tochterunternehmen von Infineon, bedeutet diese Nachricht nichts Gutes. Hynix war als mögliche Rettung vor der Insolvenz gesehen worden. Eine Übernahme seitens der Koreaner hätte zudem die internationale Marktposition von Qimonda entscheidend verbessert. Seit den gestrigen Nachrichten über Sparpläne gilt eine Übernahme nun allerdings als nahezu ausgeschlossen. Auch das Land Sachsen sträubt sich bislang, für Qimonda mit einer Bürgschaft oder anderen finanziellen Maßnahmen in die Bresche zu springen. 

Meldung gespeichert unter: Hynix

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