Infineon wegen Kartell von EU zu Millionenstrafe verdonnert

Mittwoch, 19. Mai 2010 12:53
Infineon Technologies - Halbleiter

DRESDEN (IT-Times) - Der deutsche Chiphersteller Infineon Technologies AG (WKN: 623100) ist von der Europäischen Kommission zu einer millionenschweren Strafzahlung verpflichtet worden. Der Grund sind illegale Preisabsprachen.

Wie die Europäische Kommission mitteilte, wurden Bußgelder von insgesamt 331 Mio. Euro verhängt. Zehn Hersteller von DRAM-Speicherchips sollen ihre Preise untereinander abgesprochen haben, so die EU-Behörde. Darunter auch der deutsche Chip-Produzent Infineon, der nun eine Strafe von 56,7 Mio. Euro zahlen muss. Am schwersten getroffen hat es Wettbewerber Samsung, dem die Kommission ein Bußgeld von 145,7 Mio. Euro auferlegte. Auch Hynix Semiconductor, NEC, Hitachi, Mitsubishi, Toshiba, Elpida und Nanya Technology müssen nun Strafe zahlen. Einzig der US-Hersteller Micron Technlogy blieb verschont. (hhv/rem)

Meldung gespeichert unter: Infineon Technologies

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