Infineon und die Frage nach dem Wechselkurs

Chiphersteller

Montag, 4. Mai 2015 12:51
Infineon Technologies

MÜNSTER (IT-Times) - Infineon wird in dieser Woche die Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichen. STMicroelectronics, europäischer Wettbewerber des deutschen Chipherstellers, hat seine Zahlen bereits in der vergangenen Woche bekannt gegeben. Der Chiphersteller präsentierte relativ schwache Zahlen, so dass man nun befürchtet, dass auch Infineon ein wenig vom Schwung zu Jahresbeginn verlieren könnte.

Der größte Teil der Unsicherheit dürfte allerdings aus dem aktuellen Wechselkurs resultieren. In der jüngeren Vergangenheit dürfte die Infineon Technologies AG (WKN: 623100) vom starken Dollar profitiert haben. Beim Ausblick auf die nächsten Monate hängt vieles davon ab, wie sich der US-Dollar weiter entwickeln wird. Verliert er an Stärke, so wird sich das im Umsatz und im Ergebnis von Infineon negativ bemerkbar machen - und umgekehrt.

Operativ wichtige Weichen gestellt

Im Zuge dieser Unsicherheit ist es indes beruhigend, dass der Chiphersteller in der jüngeren Vergangenheit einige Weichen in Richtung positiver Zukunftsentwicklung stellen können. Im Automobilsektor gilt man mittlerweile als Weltmarktführer in der Entwicklung von Automotive-Chips.

Erfolg für die F&E-Abteilung von Infineon: Jüngst wurde erstmals ein TPM-Chip mit SPI-Schnittstelle zertifiziert. Diese Chips erlauben die Übertragung von Daten mit hoher Geschwindigkeit. Sie werden für traditionelle Computeranwendungen aber auch als eingebettete Lösungen (Embedded Systems) für die vernetzte Industrie oder mobile Geräte wie Tablets eingesetzt. So finden diese ICs auch im Bereich Internet of Things (IoT) Anwendung, zum Beispiel in Routern und Gateways bis hin zu Überwachungskameras.

Meldung gespeichert unter: Infineon Technologies

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