Infineon tauscht amerikanisches Geld gegen hohen Einfluss

Freitag, 10. Juli 2009 10:15
Infineon Technologies Unternehmenslogo

NEUBIBERG (IT-Times) - Erst Mitte der Woche hatte der Chiphersteller Infineon Technologies AG (WKN: 623100) die Trennung von der Sparte Wireline Communication bekannt gegeben und dafür gut 250 Mio. Euro kassiert. Nun ist eine Kapitalerhöhung geplant, die neue Mittel ins Unternehmen spülen soll.

Wie die FTD schreibt, hat sich der Infineon-Aufsichtsrat für eine Kapitalerhöhung um insgesamt 700 Mio. Euro entschieden, welche möglicherweise zu großen Teilen an den Private-Equity-Fonds Apollo Management gehen soll. Zwar sollen den Altaktionären Bezugsrechte für die neuen Aktien angeboten werden, alle nicht ausgeübten Bezugsrechte dürften dann jedoch an den New Yorker Fonds gehen.

Sollte Apollo sämtliche Aktien erwerben können, würden die Amerikaner, welche ein Vermögen von rund 37 Mrd. US-Dollar verwalten, bis zu 29 Prozent der Infineon-Aktien erhalten. Damit wäre Apollo, noch vor Dodge & Cox (Anteil: circa zehn Prozent), größter Einzelaktionär. Die Amerikaner selbst strebten angeblich einen Mindestanteil von 15 Prozent an.

Meldung gespeichert unter: Infineon Technologies

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