Infineon-Chef Bauer kritisiert Frauenquote

Montag, 18. April 2011 11:55
Infineon Technologies Unternehmenslogo

NEUBIBERG (IT-Times) - Peter Bauer, Chef der Infineon Technologies AG, fordert zur Förderung des Forschungsstandorts Deutschland mehr Initiative von der Bundesregierung. Die Frauenquote an der Unternehmensspitze zu fördern, sei nicht die Aufgabe des Unternehmens, so Bauer.

Nach Ansicht Peter Bauers sei Deutschland nicht der „ideale Standort“ für lohnkostenintensive Massenfertigung. Allerdings sei Deutschland in Bezug auf die kapitalintensive Herstellung komplexer Produkte wettbewerbsfähig. Diese Einschätzung begründete Bauer in einem Interview mit der Zeitung <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Tagesspiegel mit dem Automatisierungsgrad und der Qualifikation der Mitarbeiter. Von der deutschen Bundesregierung forderte Bauer mehr Engagement, wolle Deutschland seine „Spitzenposition im Bereich Forschung und Entwicklung“ behalten. So könne Forschung zum Beispiel durch Steuererleichterungen unterstützt werden. Infineon werde die Produktion aber künftig nicht komplett nach Asien verlegen. Schließlich wachse der Markt auch in Deutschland und Europa. In Bezug auf die aktuelle Debatte zur Einführung einer gesetzlichen Frauenquote in Spitzenpositionen zeigte sich Bauer eher kritisch. „Woher sollen also all die Ingenieurinnen kommen, mit denen man eine angemessene Quote erreichen könnte?“, so Bauer. Die Ausbildung und Förderung von Frauen läge nicht in der Verantwortung des Unternehmens. Die Politik dürfe den Unternehmen keine Quote aufzwängen.

Meldung gespeichert unter: Infineon Technologies

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