Immer mehr City-Carrier bieten ihren Kunden Mobilfunkprodukte an

Montag, 13. Mai 2013 14:43
BREKO

Wer im TK-Wettbewerb bestehen will, braucht innovative Geschäftsmodelle. Die Einkaufsgemeinschaft eG des Bundesverbandes Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) brachte dazu im letzten Jahr das Mobilfunkprojekt „BREKO macht mobil“ auf den Markt. Zwischenfazit: Immer mehr BREKO-Mitgliedsunternehmen nutzen die White Label Lösung, um im eigenen Branding passgenaue Mobilfunkprodukte für ihre Kunden anbieten zu können.  Telefónica in Deutschland stellt dafür das Netz zur Verfügung.

Bonn, 13. Mai 2013: Internet surfen und telefonieren – das ist das klassische Geschäftsmodell der alternativen Netzbetreiber. Doch seit gut einem halben Jahr hat sich das Service- und Produktportfolio für Regional- und City-Carrier sowie Stadtwerke, die Mitglied im BREKO sind, erfolgreich erweitert. Hinzugekommen ist die Sparte Mobilfunk. Die gegründete Einkaufsgemeinschaft des BREKO hat  dazu mit  Telefónica in Deutschland Vorleistungsprodukte verhandelt, die ihre Mitgliedsunternehmen im eigenen Branding an ihre Kunden vermarkten können.

Das Konzept ist aufgegangen, erklärt Karsten Schmidt, Vorstand der BREKO Einkaufsgemeinschaft eG und Geschäftsführer der htp GmbH:  „Die Anzahl an abgeschlossenen Mobilfunk-Verträgen lag in kurzer Zeit weit über unseren Erwartungen und das Interesse ist nach wie vor groß. Denn noch weitere Mitgliedsunternehmen des BREKO möchten ihr Geschäftsfeld mit der Mobilfunk-Sparte in Zukunft erweitern und so ihren Kunden eine noch umfangreichere Serviceleistung anbieten.“ Derzeit bieten 14 Carrier ihren Kunden Mobilfunkprodukte an, einschließlich zielgruppenspezifischer Tarife, wie der bislang in der Branche einzigartige Community Tarif. Für einen geringen Grundpreis können die Kunden der Carrier kostenlos untereinander telefonieren. Das betrifft Verbindungen von Handy zu Festnetz und umgekehrt. Auch Smartphone-Tarife werden angeboten.

„Es freut mich sehr, dass es uns gelungen ist, für die City Carrier und Stadtwerke des Verbandes ein erfolgreiches Mobilfunk-Geschäftsmodell zu realisieren“, sagt Stephan Albers, Geschäftsführer des BREKO. „Damit haben wir ein weiteres Standbein für die alternativen Netzbetreiber geschaffen, um gegenüber den großen Playern konkurrenzfähiger sein zu können.“ Ein weiterer Vorteil des Mobilfunkprodukts: „Kunden regionaler Festnetzanbieter beziehen Mobilfunklösungen vom regionalen Partner. Dabei sorgt die Swiss Post Solutions GmbH als zentrales Clearinghouse für kosteneffiziente Prozesse“, erklärt Peter Falkenstein-Seifert, Solution Manager Billing & Payment  beim Kooperations-Partner Swiss Post Solutions GmbH. In den nächsten drei Jahren will die BREKO Einkaufsgemeinschaft eG das vereinbarte Volumen an abgeschlossenen Verträgen erreicht haben. Außerdem soll Mobilfunk zu einem festen Bestandteil der Kommunikationsdienste von City- und Regional-Carriern werden.

Zukünftig wird die BREKO Einkaufsgemeinschaft eG neben Mobilfunkprodukten auch weitere und innovative Dienstleistungen anbieten: „Dazu zählen beispielsweise Netzwerkmanagement-Dienstleistungen zur weiteren Verbesserung der Netzqualität oder internetbasiertes Fernsehen (IPTV) als Vorleistungsprodukt", erläutert Schmidt.

Über den BREKO:

Der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an.

Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infrastrukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die über 140 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2011 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der Entwicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de.


Pressekontakt:

Neil De Luca

Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO), Reuterstraße 159, 53113 Bonn

Tel.: 0228 24999-79; Fax: 0228 24999-72

E-Mail: breko@brekoverband.de - Internet: www.brekoverband.de

Blog: http://blog.brekoverband.de

Twitter: www.twitter.com/brekoverband

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