IBM will auf das richtige Pferd setzen

Montag, 12. März 2001 08:36

International Business Machines Corp. (NYSE: IBM <IBM.NYS>, WKN: 851399<IBM.FSE>): Der amerikanische Konzern IBM wird - wie es bereits am Wochenende aus unterrichteten Kreisen hieß - am heutigen Montag seine Beteiligung an dem Konsortium Extreme Ultra Violet (EUV) bekannt geben.

EUV existiert bereits seit 1996. Intel, Motorola und AMD gehören zu den Gründungsmitgliedern; Micron Technology und Infineon traten im letzten Jahr bei. Nun also auch IBM. Gemeinsames Ziel der Unternehmen: Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sollen gebündelt werden, um eines Tages neue und leistungsfähigere Chips auf den Markt bringen zu können.

Mit diesem Ziel engagiert sich IBM bereits in einem weiteren Konsortium mit der japanischen Nikon Corp., um Chips der nächsten Generation herzustellen, beziehungsweise eines Tages herstellen zu können. Diese Arbeit soll weiter fortgeführt werden. Beide Konsortien verwenden unterschiedliche Technologien und laut IBM sei es derzeit noch nicht absehbar, welche sich als marktfähige Lösung etablieren könnte. Zwar seien in der Zusammenarbeit mit Nikon nach dem Verfahren der sogenannten "electron-projection lithography", oder EPL, erste Ergebnisse gefunden worden, doch sei diese Lösung noch alles andere als marktreif: zu teuer und bislang nicht in der Massenproduktion herstellbar.

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