HP-Compaq: Singapurs Angst vor Stellenkürzungen

Mittwoch, 5. September 2001 10:05

Hewlett-Packard Co. (NYSE: HWP<HWP.NYS>, WKN: 851301<HWP.FSE>):Nachdem die gestrige Nachricht, dass der Computer-Hersteller Hewlett-Packard seinen Konkurrenten Compaq für 25 Mrd. US-Dollar übernehmen wird, wurden am heutigen Mittwoch in Asien die ersten Befürchtungen laut, dass die Zusammenarbeit mit Stellenkürzungen einhergehen wird.

In asiatischen Tageszeitungen hieß es, dass von den derzeit 8000 Beschäftigten beider Unternehmen in Singapur nach dem Zusammenschluss nur noch die Hälfte ihren Arbeitsplatz behalten wird. Kenner des Marktes in Singapur gehen davon aus, weil die dort bislang beschäftigten Mitarbeiter beider Unternehmen ähnliche Aufgaben erfüllen. So gibt es zwei vergleichbare Produktionsstätten, von denen eine geschlossen werden dürfte.

Insgesamt hatte HP angekündigt, im Zuge des Compaq-Kaufs 15.000 Stellen weltweit abbauen zu wollen. In welchen Ländern diese Kürzungen vorgenommen werden sollen, lässt das Unternehmen zunächst aber noch offen. Neben Singapur fürchtet auch Indien, dass mindestens ein Drittel der dortigen, entweder bei HP oder bei Compaq, Beschäftigten entlassen werden dürften. Sprecher von HP bezeichnete diese Befürchtungen bislang allerdings nur als „Gerüchte“, da innerhalb des eigenen Hauses noch nicht klar sei, welche Stellen wo eingespart werden sollen.

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