Hoffnung für Qimonda durch neue Investoren - erste Anfragen?

Donnerstag, 29. Januar 2009 18:15
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NEUBIBERG - Nach der Schreckensmeldung der Insolvenz vom deutschen Speicherspezialisten Qimonda AG (WKN: A0KEAT) blickt das Unternehmen nun nach vorn: Mögliche Investoren hätten Interesse an dem Unternehmen gezeigt.

Der Speicherchip-Hersteller Qimonda gibt sich so schnell nicht geschlagen. Wie das Handelsblatt in der heutigen Online-Ausgabe berichtet, soll es angeblich Interessenten für die insolvente Qimonda AG geben. So hatte der Sprecher des Insolvenzverwalters Michael Jaffé erklärt, dass zwar noch keine Verhandlungen liefen, es allerdings erste Anfragen und Kontakte gäbe. Sollte konkretes Interesse bestehen, werden wieder Gespräche mit Sachsen, Bayern und dem Bund aufgenommen.

Am letzten Freitag hatte die Infineon-Chip-Tochtergesellschaft Qimonda AG Insolvenz anmelden müssen. Davon sind allein in Dresden rund 3.200 Mitarbeiter betroffen. Im Werk München bangen rund 1.200 Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz. Derzeit laufe die Produktion noch. Bis März 2009 hat Qimonda nun Zeit, einen neuen Investor zu finden. Bis dahin seien die Löhne und Gehälter noch gesichert. Die Mitarbeiter wollen in der nächsten Woche demonstrieren, wie die Dresdner Neuesten Nachrichten berichten. Es ginge um den Erhalt einer selbstständigen europäischen Halbleiterindustrie.

Meldung gespeichert unter: Qimonda

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