Hewlett-Packard streicht nach Gewinneinbruch 27.000 Stellen

Donnerstag, 24. Mai 2012 08:39
Hewlett Packard (HP)

PALO ALTO (IT-Times) - Der Drucker- und PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) streicht nach einem herben Gewinneinbruch im zweiten Fiskalquartal 2012 rund 27.000 Stellen oder acht Prozent seiner weltweiten Belegschaft. Die Maßnahmen sollen zu Einsparungen von 3,0 bis 3,5 Mrd. Dollar bis Ende 2014 führen. HP-Aktien präsentieren sich nachbörslich deutlich fester und legen um neun Prozent zu.

Für das vergangene Aprilquartal 2012 meldet HP (NYSE: HPQ, WKN: 851301) einen Umsatzrückgang um drei Prozent auf 30,7 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn brach dabei allerdings um 31 Prozent auf 1,6 Mrd. US-Dollar ein, wobei die Ergebnisse einmalige Aufwendungen in Höhe von 18 US-Cent je Aktie beinhalten. Ausgenommen außergewöhnlicher Sonderbelastungen konnte HP im jüngsten Quartal einen Nettogewinn von 98 US-Cent je Aktie realisieren und damit die Markterwartungen der Analysten übertreffen, die im Vorfeld nur mit einem Nettogewinn von 91 US-Cent je Aktie und mit Einnahmen von 30 Mrd. Dollar gerechnet hatten.

Die Umsätze in der PC-Division (Personal Systems Group) stagnierten im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Erlöse mit Konsumenten um vier Prozent zurückgingen. Während das Unternehmen um fünf Prozent mehr Desktop-Rechner verkaufen konnte, ging das Geschäft mit Notebooks um sechs Prozent zurück. HP will nunmehr eine Abschreibung in Höhe von 1,2 Mrd. Dollar auf die Marke Compaq vornehmen.

Meldung gespeichert unter: Hewlett Packard (HP)

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