Hat es sich ausgegoogelt?

Donnerstag, 5. Juli 2007 00:00

MOUNTAIN VIEW - Google (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) ist in der Vergangenheit oft in die Kritik geraten. Sei es wegen der zunehmend dominanteren Stellung in Online-Märkten oder wegen der hohen Profite, welche dieses Geschäft abwirft. Nach übertriebener Euphorie könnte jetzt die Stimmung umschlagen. Die öffentliche Kritik könnte sowohl die Geschäftspläne erschweren, als auch die Profite schmälern.

Ohne Frage legte der Suchmaschinenbetreiber einen Traumstart hin. Inzwischen hat das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View allein im amerikanischen Online Werbemarkt einen Anteil von rund 48 Prozent und lässt Wettbewerber wie Yahoo! mit 28 Prozent oder Microsoft mit elf Prozent weit hinter sich. Der Quartalsgewinn zog um 69 Prozent auf eine Mrd. US-Dollar an. Der Umsatz stieg um rund zwei Drittel auf 2,53 Mrd. Dollar.

Ohne diese Gewinne wären weitere, zudem lukrative Geschäftsvorhaben des Konzerns wohl kaum möglich gewesen. Ingesamt beschäftigt die Gesellschaft rund 12.000 Angestellte und doch machen die Einkünfte aus dem Online-Werbegeschäft rund 99 Prozent des Gewinns aus. Das könnte sich nun zu einer Achillesferse entwickeln. Denn der Erfolg des Konzern beruht zu großen Teilen auf der breiten Öffentlichkeit, die das Unternehmen inzwischen bedient. Allen voran natürlich Google selbst, welches zum Synonym für Suchanfragen aller Art avancierte. Längst haben sich Datenschützer aller Herren Länder auf den Konzern eingeschossen, monieren die Verquickung von Privatsphäre und Werbeindustrie. Und selbst die Politik sah sich zum Handeln gezwungen. Kürzlich verfügte die EU, dass Nutzerdaten nun nicht mehr unbegrenzt gespeichert werden dürfen.

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