Hamburger Datenschützer nimmt Facebook ins Visier

Mittwoch, 7. Juli 2010 16:20
Facebook Unternehmenslogo

HAMBURG (IT-Times) - Der Hamburger Datenschutzbeauftragte will das Social-Network Facebook zu einer Strafzahlung verpflichten. Hierzu leitete der Datenschützer heute ein Bußgeldverfahren ein.

Nach dem sich der Suchmaschinenbetreiber Google Inc. (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) bereits wegen seines Dienstes Street View den Fragen von Johannes Caspar stellen musste, steht nun auch Facebook im Visier des Datenschutzbeauftragten der Hansestadt. Wie Caspar heute mitteilte, gehe es dabei um die Praxis, im Rahmen von Einladungs- und Synchronisierungsfunktionen die E-Mail- und Mobiltelefon-Adressbücher der Nutzer auszuwerten.

Dabei würden, so Caspar, auch Daten von Nichtnutzern ohne deren Einwilligung erhoben, langfristig gespeichert und zu Vermarktungszwecken genutzt. Viele Bürger hätten sich daher mit Beschwerden an den Beauftragten gewandt. Nach Auffassung Caspars zurecht, denn er hält das Speichern von Daten Dritter für datenschutzrechtlich unzulässig.

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