Groupon will von Apple Pay profitieren - mehr zeitabhängige Deals

E-Commerce und Daily Deals

Freitag, 12. September 2014 13:54
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(IT-Times) - Das Jahr 2014 verlief für den Daily Deals Spezialisten Groupon bislang alles andere als erfreulich. Anfang September musste Groupon sogar seinen Service in Rumänien mangels Erfolgs einstellen. Investoren und Anleger wendeten sich enttäuscht vom Schnäppchenportal ab, nachdem Groupon die hohen Erwartungen bislang nicht erfüllen konnte.

Nunmehr scheinen sich erste Anzeichen einer Besserung einzustellen. Groupon konnte zuletzt Erfolge im Mobile-Bereich feiern. Mehr als 92 Mio. Menschen haben inzwischen die Groupon App heruntergeladen, mehr als die Hälfte des Umsatzes bzw. Transaktionen kommt inzwischen über mobile Endgeräte.

Groupon wird in Apple Pay integriert
An diesen Erfolg will Groupon in den nächsten Monaten anknüpfen. So gehört Groupon (Nasdaq: GRPN, WKN: A1JMC2) zu einem der ersten Apple-Partnern, die beim neuen mobilen Zahlungsdienst Apple Pay mitmachen. Groupon wird demnach in Apple Pay von Beginn an bereits integriert sein, wodurch Kunden schon im Oktober Käufe über Groupon über das iPhone 6 und iPhone 6 Plus abwickeln und bezahlen können.

Für Groupon macht die Partnerschaft durchaus Sinn, gehört die Groupon App zu den 25 meist heruntergeladenen kostenlosen Apps im Apple App Store. Laut App Annie liegt Groupon bei den Lifestyle-Apps sogar an dritter Stelle, noch vor Amazon und eBay.

Groupon testet Reservierungsdeals für Restaurants
Darüber hinaus testet Groupon derzeit einen weiteren interessanten Service, der Groupon langfristig voranbringen könnte. Dabei geht es um zeitabhängige Reservierungsdeals.

Vor allem Restaurantbesitzer kennen das Problem: Während in Spitzenzeiten am Wochenende um die Mittagszeit fast alle Sitze besetzt sind, bleiben am Nachmittag unter der Woche oft viele Plätze leer. Dagegen will Groupon etwas tun und zeitabhängige Reservierungsdeals anbieten, wie die Chicago Tribune berichtet. Die Deals gelten nur für bestimmte Uhrzeiten bzw. Geschäftstage.

Die ersten Tests mit Restaurants wie zum Beispiel beim mexikanischen Restaurant Frontera Grill verliefen vielversprechend. Laut Frontera halfen die Groupon-Deals dem Unternehmen zu Umsätzen von mehr als 1.600 US-Dollar für Tische, die ansonsten leer geblieben wären.

Groupon kündigt mehr zeitabhängige Deals an
Nachdem vielversprechenden Auftakt will Groupon bis Jahresende das Geschäftsmodell der zeitabhängigen Deals auch für andere Geschäftszweige wie für Salons und andere Einrichtungen an den Start bringen, die in bestimmten Geschäftszeiten weniger stark ausgebucht sind.

Kurzportrait
Die in Chicago ansässige und von CEO Andrew Mason im Jahre 2008 gegründete Groupon bietet täglich Gutschein- und Discount-Angebote (Daily Deals) auf seinen Webseiten und per Email an. Groupon operiert dabei ist zwei Geschäftssegmenten heraus: Nordamerika und International.

Insgesamt ist Groupon heute in 44 Ländern in mehr als 500 Märkten weltweit aktiv. Dabei arbeitet das Unternehmen mit mehr als 200.000 Geschäften (Bath & Body Works, The Body Shop, Hyatt Regency, InterContinental Hotels, Lions Gate, Redbox, Shutterfly und Zipcar usw.) weltweit zusammen, um tägliche Sonderangebote anbieten zu können. Typischerweise erhalten Interessenten 50 bis 70 Prozent auf den gewöhnlichen Preis. Ein Deal kommt dann zu Stande, wenn sich genügend Interessenten für den Deal interessieren und einen Kauf abschließen.

Groupon Now ist ein spezielles Feature für Händler, die auf Nachfrage bestimmte Deals anbieten können. Über Groupon Goods (verfügbar seit 2011) können Konsumenten direkt Gutscheine von der Groupon-Webseite kaufen. Durch Groupon Rewards können Konsumenten verschiedene Groupon-Deals (Boni) bei lokalen Geschäften durch häufige Besuche aktivieren. Ergänzt wird das Geschäft von GrouponLive (Event-Tickets) und Groupon Getaways (Reise-Deals).

Über Self-Service-Deals können Kooperationspartner und Händler eigene Deals auf ihrer eigenen Webseite starten. Groupon erhält dabei eine Provision vom Verkaufspreis, wenn ein Deal zu Stande kommt.

Meldung gespeichert unter: E-Commerce

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