Googles Online-Bibliothek steht auf dem Prüfstand

Mittwoch, 3. Juni 2009 10:49
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BERLIN (IT-Times) - Der Suchmaschinenbetreiber Google Inc. (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) könnte sich hinsichtlich der Pläne zur Erstellung einer eigenen Online-Bibliothek mit Protesten seitens der EU sowie der Deutschen Regierung konfrontiert sehen. Besonders eine mögliche Gefährdung des Urheberrechtes macht dabei Autoren, Verlagen und nun auch der Politik Sorgen. 

Bernd Neumann, der zuständige Staatsminister im Kanzleramt, bezeichnete die Pläne Googles als Vorhaben von „kultur- und medienpolitischer Bedeutung“. Daher solle die EU-Kommission „zeitnah“ prüfen, welche Einflussmöglichkeiten aus europäischer Sicht bestünden, so Neumann weiter gegenüber dem <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Handelsblatt. Bislang kritisierten besonders Verlage und Autoren das Vorgehen von Google als mögliche Verletzung des Urheberrechts. Zudem drohe Google eine Monopolstellung einzunehmen. 

Google plant schon seit längerem eine umfassende Digitalisierung von Büchern. Dabei stehen besonders nicht mehr über den regulären Handel lieferbare Titel im Fokus des Interesses. Deren Inhalte sollen digitalisiert und kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt werden. Werbeeinnahmen sollen das Großprojekt dabei für die Suchmaschine lukrativ machen. Um Vorwürfen wegen einer möglichen Verletzung von Urheberrechten zu entgehen, strebt Google einen Vergleich mit den Autoren der Werke an. Für jeweils 60 US-Dollar sollen alle Rechte an dem jeweiligen Buch pauschal an Google abgetreten werden, zudem sei eine spätere Gewinnbeteiligung vorgesehen. 

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