Google verliert Autocomplete-Streit vor dem BGH

Autovervollständigung: BGH sieht Google in der Pflicht

Dienstag, 14. Mai 2013 16:36
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HAMBURG (IT-Times) - Der US-Internetkonzern Google hat einen Streit um die Autovervollständigung bei Suchanfragen vor dem Bundesgerichtshof (BGH) verloren. Der BGH sieht Google verantwortlich dafür, welche ergänzenden Suchwörter bei einer Suchanfrage automatisch hinzugefügt werden.

Die Autocomplete-Funktion von Google (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) stand bereits in der Vergangenheit in der Kritik, nachdem sich die Noch-Ehefrau des Ex-Bundespräsidenten, Bettina Wulff, bereits beschwert und eine Klage gegen Google eingereicht hatte. Nunmehr hat der BGH gegen Google entschieden (BGH, VI ZR 269/12), wonach der US-Internetkonzern in der Verantwortung steht und für die automatischen Vorschläge haftet. Zuvor hatte ein Unternehmer geklagt, der sich durch die automatischen Google-Vorschläge in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlte. Den Namen des Unternehmers ergänzte Google mit Begriffe wie „Scientology“ und „Betrug“. Der BGH gab nunmehr dem Unternehmer Recht.

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