Google schließt erste Motorola-Büros - Rückzug aus Südkorea in 2013

Mobilfunksparte auf Konsolidierungskurs

Dienstag, 11. Dezember 2012 09:18
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NEW YORK (IT-Times) - Die Google-Tochter Motorola Mobility hat gegenüber dem Branchendienst TNW bestätigt, dass das Unternehmen begonnen hat, erste Büros und Operationen in Südkorea zu schließen, um seine globalen Entwicklungs- und Forschungsaktivitäten zu konsolidieren.

Stattdessen will sich Motorola auf die Märkte konzentrieren, wo das Unternehmen wettbewerbsfähiger ist, heißt es. Die Schließung der Südkorea-Büros ist Teil umfassender Stellenkürzungen, denen etwa 20 Prozent der weltweiten Motorola-Belegschaft zum Opfer fallen dürften. Rund 10 Prozent der bestehenden Arbeiter sollen an anderer Stelle im Unternehmen eingesetzt werden. Der geplante Stellenabbau bei Motorola hat Google (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) rund 340 Mio. US-Dollar im dritten Quartal 2012 gekostet.

Damit schlägt Motorola Mobility den gleichen Weg ein, den der taiwanische Konkurrent HTC bereits beschritten hat. HTC hatte bereits sein Südkorea-Büro im Juli geschlossen hatte. Der Grund: Auch in Südkorea dominieren Apple (iPhone) und Samsung (Galaxy-Reihe) den Smartphone-Markt. Motorola will auch nach der Schließung der Büros weiterhin technischen Support für Kunden vor Ort zur Verfügung stellen. (ami)

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