Google geht Schritt auf EU-Kommission zu

Internet-Suchmaschine

Dienstag, 1. Oktober 2013 16:12
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MENLO PARK (IT-Times) - Im jahrelangen Streit zwischen der EU und Google zeichnet sich ein Ende ab. Der US-Suchmaschinenbetreiber machte einige Zugeständnisse und die EU-Kommission zeigte sich verhandlungsbereit.

Die EU-Kommission hatte im Jahr 2010 unter Leitung von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia ein Kartellverfahren gegen Google eingeleitet. Dem Suchmaschinenmarktführer wurde vorgeworfen, seine eigenen Dienste denen des Wettbewerbs in der Auswahl von Suchergebnissen vorzuziehen. Mehr als zwölf Unternehmen, wie Microsoft, Foundem oder Hotmaps hatten damals Beschwerden eingelegt. Dem YouTube-Eigentümer wurde damals eine Strafe in Höhe von zehn Prozent des globalen Jahresumsatzes, also fünf Mrd. US-Dollar angedroht, sollte keine Besserung eintreten. Nun hat Google nach zähen Verhandlungen zahlreiche Eingeständnisse gemacht. So will man im Wesentlichen dafür sorgen, dass Wettbewerbsprodukte eine wesentlich bessere Stellung in der Auflistung der Suchergebnisse erhalten, so der Nachrichtendienst Bloomberg. Almunia äußerte sich dahingehend, dass nach seiner jetzigen Einschätzung der Lage damit zu rechnen sei, dass der Fall im Frühjahr nächsten Jahres zu den Akten gelegt werden kann.

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