Gewinneinbruch bei Infineon

Dienstag, 24. April 2001 11:41

Infineon Technologies AG (WKN: 936207<IFXA.FSE>): Der schwache Absatz von Mobilfunkendgeräten und der Preisverfall bei Speicherchips haben bei dem Halbleiterkonzern Infineon zu einem Gewinneinbruch geführt. Die Quartalszahlen lagen allerdings immer noch über den Erwartungen der Analysten.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2000/01 ist das Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 253 auf 10 Millionen Euro gesunken. "Die aktuelle Marktsituation in der Halbleiterindustrie bleibt weiter uneinheitlich und schwer vorhersehbar", teilte Infineon am Dienstag mit. Der Konzern reduzierte die geplanten Investitionen im laufenden Geschäftsjahr von 2,8 auf 2,3 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss ging im zweiten Quartal von 146 auf 23 Millionen Euro zurück. Im Geschäft mit Speicherprodukten schrieb Infineon deutlich rote Zahlen. Analysten hatten teilweise allerdings mit Verlusten auch im Gesamtkonzern im zweiten Quartal gerechnet.

Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal um acht Prozent auf 1,65 Milliarden Euro. In den ersten sechs Monaten stiegen die Erlöse um ebenfalls acht Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen sank wegen Sondereinnahmen von 202 Millionen Euro beim Verkauf von Video-Aktivitäten im Halbjahr nur um 41 auf 456 Millionen Euro. Der Nettogewinn stieg um 24 auf 303 Millionen Euro.

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