Gema-Modell für Onlinetexte als Hindernis für Google?

Mittwoch, 10. Juni 2009 16:15
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FRANKFURT (IT-Times) - Google Inc. (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) machte sich in der Vergangenheit bei Verlagen und Journalisten nicht gerade beliebt. Grund dafür waren die Pläne des Suchmaschinenbetreibers vergriffene Bücher zu scannen und online kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Während Verlage weltweit den Urheberschutz gefährdet sehen, baut sich auch bei verschiedenen Regierungen Widerstand gegen Googles Pläne auf. So untersucht den USA mittlerweile ein Gericht, ob Google das angestrebte Verfahren, Autoren für die Nutzung der Texte zu entschädigen, rechtens ist. Zudem befürchten Wettbewerbsaufsichten eine Monopolstellung von Google, die von anderen potenziellen Anbietern später nicht mehr gefährdet werden könne. Bei Googles Bibliotheks-Projekt stehen besonders nicht mehr über den regulären Handel lieferbare Titel im Fokus des Interesses. Deren Inhalte sollen digitalisiert und kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt werden. Werbeeinnahmen sollen das Großprojekt dabei für die Suchmaschine lukrativ machen. Um Vorwürfen wegen einer möglichen Verletzung von Urheberrechten zu entgehen, strebt Google einen Vergleich mit den Autoren der Werke an. Für jeweils 60 US-Dollar sollen alle Rechte an dem jeweiligen Buch pauschal an Google abgetreten werden, zudem sei eine spätere Gewinnbeteiligung vorgesehen.

Das Thema der Urheberrechtswahrung im Internet beschäftigte schon vor Google. Neben Verlagen sehen besonders auch Zeitungen und freie Journalisten ihre Rechte durch das illegale Kopieren und Weiterverbreiten von Inhalten bedroht. Nun sorgt ein konkreter Lösungsvorschlag für Aufsehen. Laut einer Meldung der <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Financial Times Deutschland könnte die Einführung einer Schutzgebühr - ähnlich der Gema bei Musiktiteln - für Onlineinhalte geplant sein. 

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