Gartner: Angesichts steigender Geschäftsanwenderzahlen von Open Source-Software müssen Unternehmen Nutzungsrichtlinien einführen

Dienstag, 18. November 2008 11:54
Gartner

Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner kommt Open Source-Software (OSS) in Unternehmen immer häufiger zum Einsatz. Das ist das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Umfrage, bei der 85 Prozent der befragten Unternehmen angaben, bereits quelloffene Software zu nutzen, während die restlichen 15 Prozent dies in den nächsten zwölf Monaten vorhaben. Die Gartner Umfrage wurde im Mai und Juni 2008 unter 274 Endnutzerunternehmen in verschiedenen Ländern und Märkten in Asien, Europa und Nordamerika durchgeführt. Gartner fand heraus, dass 69 Prozent der befragten Unternehmen noch keine formale Richtlinie zur Auswertung und Katalogisierung ihrer OSS-Nutzung bereitstellen und damit Risiken wie dem Diebstahl firmeninterner Daten nicht gewappnet sind.

„Nur weil etwas gratis ist, heißt das nicht, dass dafür keine Kosten entstehen“, weiß Laurie Wurster, Research Director bei Gartner. „Unternehmen müssen eine Richtlinie für die bereitgestellte Open Source-Software erstellen und die Risiken identifizieren, die zum Diebstahl geistigen Eigentums und damit zusammenhängender Gefahren bei Open Source Software führen können. Wenn eine Richtline in Kraft getreten ist, muss anschließend ein Governance Prozess in Gang gesetzt werden.“

Weitere Informationen zu dieser Gartner Umfrage finden Sie in unten angehängter Pressemeldung im Original. Wenn Sie Fragen haben, weitere Informationen wünschen oder an einem Gespräch mit einen Gartner-Analysten zu diesem Thema interessiert sind, dann melden Sie sich bitte bei mir.

Außerdem möchten wir Sie auf die Gartner Strategie & Technologie Konferenz 2008 hinweisen, die am 2. und 3. Dezember 2008 in Frankfurt statt findet. Wir möchten Sie herzlich einladen, an dieser Konferenz kostenlos teilzunehmen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website unter: www.europe.gartner.com/de.

in Englisch:

Stamford, Conn., November 17, 2008 — Adoption of open-source software (OSS) is becoming pervasive, with 85 per cent of companies surveyed currently using OSS and the remaining 15 per cent expecting to in the next 12 months, according to Gartner, Inc.

The Gartner survey was conducted in May and June 2008 and included 274 end-user organisations across various countries and markets in Asia/Pacific, Europe and North America. Respondents were evenly distributed across manufacturing, education, financial services and service companies and included a cross section of small, medium and large organisations. The survey was targeted at end users and excluded software vendors and external service providers (ESPs).

Gartner found that 69 per cent of companies surveyed still have no formal policy for evaluating and cataloguing OSS usage in their organisations, opening up huge potential liabilities for intellectual-property violations.

"Just because something is free doesn't mean that it has no cost," said Laurie Wurster, research director at Gartner. "Companies must have a policy for procuring OSS, deciding which applications will be supported by OSS, and identifying the intellectual property risk or supportability risk associated with using OSS. Once a policy is in place, then there must be a governance process to enforce it."

The Gartner survey results indicate that OSS in new projects is being deployed nearly equally in mission-critical and non-mission-critical situations. Although the adoption rate is higher for the more mature infrastructure OSS projects and components, more projects related to application software are in progress and are planned to start within the next 12 months.

Meldung gespeichert unter: Gartner

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