Garmin verfehlt Erwartungen - Aktienrückkaufprogramm aufgelegt

Navi-Hersteller leidet unter Umsatzschwund

Mittwoch, 20. Februar 2013 16:31
Garmin

SCHAFFHAUSEN (IT-Times) - Der amerikanische GPS-Spezialist Garmin Ltd hat im vergangenen vierten Quartal 2012 einen deutlichen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr hinnehmen müssen. Auch für 2013 erwartet Garmin einen Umsatzrückgang, entsprechend deutlich geben die Papiere im frühen Handel nach, obwohl das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 300 Mio. Dollar auflegte. Die Anteile sollen bis Ende 2014 zurückgekauft werden, heißt es bei Garmin.

Für das vergangene Dezemberquartal meldet Garmin (Nasdaq: GRMN, WKN: A1C06B) einen Umsatzeinbruch auf 769 Mio. US-Dollar, ein Rückgang um 16 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der Nettogewinn ging auf 129,3 Mio. US-Dollar oder 66 US-Cent je Aktie zurück, nach einem Profit von 165,6 Mio. Dollar oder 85 US-Cent je Aktie im Jahr vorher. Ausgenommen außergewöhnlicher Sonderbelastungen erwirtschaftete Garmin einen Nettogewinn von 68 US-Cent je Aktie. Insgesamt konnte Garmin im jüngsten Quartal einen freien Cashflow von 163 Mio. Dollar erwirtschaften.

Mit den vorgelegten Zahlen verfehlte Garmin die Markterwartungen der Analysten deutlich. An der Wall Street hatte man im Vorfeld mit Einnahmen von 833,4 Mio. US-Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 74 US-Cent je Aktie gerechnet. Im Automotive Segment schrumpften die Umsätze um 25 Prozent auf 437 Mio. US-Dollar, während die Erlöse in der Outdoor-Sparte um zwei Prozent auf 119 Mio. US-Dollar zurückgingen. Im Fitness-Bereich zogen die Umsätze um zehn Prozent auf 104 Mio. US-Dollar an. Die Aviation-Sparte verzeichnete einen Umsatzrückgang um zwei Prozent auf 70 Mio. Dollar, während das Marine-Segment um neun Prozent auf 39 Mio. Dollar nachgab.

Meldung gespeichert unter: Garmin

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