Freie Fahrt für VimpelCom

Mobilfunknetzbetreiber

Freitag, 8. Februar 2013 16:55
Vimpelcom

MOSKAU (IT-Times) - Die Vorherschaft der großen drei Telekommunikationsanbieter in Russland wird vorerst wohl nicht gebrochen werden. Das Start-Up Osnova Telekom, in dem das russische Verteidigungsministerium investiert ist, gibt möglicherweise seine 4G-Lizenzen frei.

Osnova Telekom ist ein kontroverses russisches Start-Up und zu 25 Prozent in Hand der Voyentelekom, welche wiederum im vollständigen Besitz des russischen Verteidigungsministeriums ist. Das Unternehmen wurde von Verteidigungsminister Anatoly Serdyukov gegründet, der nun von Präsident Vladimir Putin aufgrund von Anschuldigungen in Bezug auf Immobilienbetrug in Höhe von 100 Mio. US-Dollar entlassen wurde. Regierungsunternehmen des Verteidigungsministeriums sollen in die Affäre verwickelt sein. Anfang 2011 hatte die Osnova Telekom von der russischen Regierung eine LTE-Lizenz erhalten, die großen drei MTS, MegaFon und VimpelCom Ltd. (WKN: A0YE2R) hingegen gingen leer aus. Sie hatten erst im vergangenen Sommer die Lizenzen für den Betrieb von LTE-Netzen erhalten. Bis jetzt investierten sie rund 14 Mrd. Dollar in den Ausbau des LTE-Netzes, während Osnova über den Zustand der Planungsphase nicht hinauskam. Nun gestand der neu berufene Verteidigungsminister Sergei Shoigu in einem Brief an Vladimir Putin ein, dass der Bau eines LTE-Netzes von Osnova Telekom nicht zu tragen sei, so der Nachrichtendienst Reuters. Das Unternehmen wolle seine Frequenzbereiche zu einer neuen Auktion freigeben. Somit scheint die Gefahr vor staatlich-subventionierten Unternehmen auf dem Mobilfunkmarkt in Russland vorerst gebannt.

Meldung gespeichert unter: Vimpelcom

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