Freenet oder was von großen Plänen übrig blieb

Freitag, 22. Oktober 2010 12:46
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BÜDELSDORF (IT-Times) - Die freenet AG hatte einst große Pläne, die insbesondere durch Zukäufe realisiert werden sollten. Heute ist das Unternehmen zwar wirtschaftlich erfolgreich, ist letztlich aber nur noch ein Service-Provider mit Telekommunikationsdiensten ohne eigenes Netz.

Das hätte gemäß der Pläne von einst eigentlich einmal ganz anders kommen sollen. So erwarb freenet in der Vergangenheit viele Gesellschaften, um sich auch in Bereichen wie Webhosting, Mehrwertdienste, Content, Festnetztelefonie und Strom zu etablieren.

2004 wurde hierzu die Teles-Sparte Strato, die im Bereich Webhosting aktiv ist, für 132 Mio. Euro übernommen. Zum Ende des gleichen Jahres übernahm man für rund zehn Mio. Euro den Mehrwertdienste- und Telefonieanbieter Talkline ID GmbH und stärkte damit die Geschäftskundensparte. Zudem wurde ein Joint Venture unter dem Namen air2mp3 GmbH mit der RapidSolution Software AG zum Herunterladen von Musik und Filmen eingegangen. Im Bereich Internet-Telefonie schaltete freenet das Netz in Deutschland für Gratis-Telefonate mit der Web.de AG und mit Sipgate zusammen.

2005 gab freenet bekannt, im Laufe des Jahres in das Geschäft mit "Video on Demand" einzusteigen. Freenet kündigte zudem an, neben Festnetz und Internet auch den Vertrieb von Mobilfunk-Verträgen der Muttergesellschaft mobilcom zu forcieren und Produkte unter dem Namen freenetHandy zu vertreiben. Die Vermittlung von Mobilfunkverträgen sollte zunächst aber ein Randgeschäft bleiben. Und so kündigte Freenet 2006 an, an dem Bieterverfahren für AOL Deutschland (Geschäft mit Internetzugängen) teilzunehmen.

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