Fast jeder fünfte Surfer nutzt weder Virenschutz noch Firewall

Sonntag, 13. Mai 2012 09:38
BITKOM

- Wert geringfügig besser als im Vorjahr
- Jeder fünfte Surfer nutzt kostenpflichtigen Virenschutz 

Berlin, 13. Mai 2012

Noch immer surfen einige Nutzer schutzlos im Internet. Fast jeder fünfte Onliner (18 Prozent) hat weder Virenschutz noch Firewall auf seinem Privatrechner installiert. Im vergangenen Jahr waren es mit 21 Prozent geringfügig mehr. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Die Gefahren für Internet-Surfer sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, doch leider verhält sich ein Teil der Onliner fahrlässig und gefährdet damit sich und andere“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. So hat gut jeder vierte Surfer (28 Prozent) keinen Virenschutz und fast jeder Dritte (30 Prozent) keine Firewall. Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr eines Rechners mit der Außenwelt auf Sicherheitsprobleme.

Laut Umfrage nutzt jeder fünfte Surfer (20 Prozent) ein kostenpflichtiges Virenschutzprogramm, fast jeder zweite (48 Prozent) einen kostenlosen Schutz gegen Viren. Bei gut jedem Dritten (36 Prozent) sind Virenschutz und Firewall im Betriebssystem integriert. Insbesondere bei neuen Betriebssystemen werden Virenschutz und Firewall den Käufern kostenlos mit angeboten. Mehr als jeder Vierte (29 Prozent) nutzt ein Sicherheitspaket seines Internet-Dienstleisters. Die Service-Provider bieten solche Dienste an, je nach Produkt gegen einen kleinen Aufpreis. „Privatverbraucher wie Unternehmen nutzen vermehrt Sicherheitsangebote als Security-as-a-Service, dabei kommt verstärkt Cloud-Technologie zum Einsatz“, sagte Rohleder.

Cloud-Services machen auch bislang selten genutzte Sicherheitstechnologien wie Datenverschlüsselung massenmarkttauglich. Derzeit verschlüsselt nur jeder achte Privatanwender (12 Prozent) seine Daten. Immerhin jeder sechste User (18 Prozent) nutzt einen Passwort-Safe. Das ist eine Software zur sicheren und zentralen Verwaltung von Passwörtern auf dem Rechner. Spezielle Dienste für anonymes Surfen nehmen 8 Prozent der User in Anspruch.

Zur Methodik: Basis der Angaben ist eine repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Aris für den BITKOM. Dabei wurden mehr als 1.300 Personen in Deutschland ab 14 Jahren befragt, darunter 1.000 Internetnutzer.

Ansprechpartner

Marc Thylmann

Pressesprecher

Technologien & Märkte

+49. 30. 27576-111

m.thylmann@bitkom.org            

 

Lutz Neugebauer

Bereichsleiter Sicherheit

+49. 30. 27576-242

l.neugebauer@bitkom.org

Der BITKOM vertritt mehr als 1.700 Unternehmen, davon über 1.100 Direktmitglieder mit 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Nahezu alle Global Player sowie 800 Mittelständler und zahlreiche gründergeführte Unternehmen werden durch BITKOM repräsentiert. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik und eine zukunftsfähige Netzpolitik ein.

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