EU weitet Untersuchungen gegen Microsoft aus

Freitag, 31. August 2001 08:57
Microsoft Logo (2014)

Microsoft Corp. (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747):

Die Europäische Kommission hat ihr Kartellverfahren gegen den Softwarekonzern Microsoft ausgeweitet. Microsoft wird vorgeworfen, ein illegales Monopol im Markt für Serversoftware aufgebaut zu haben. Der Wettbewerbshüter der Kommission, Mario Monti, warf Microsoft ferner vor, den Windows Media Player unrechtmäßig an das Windows Betriebssystem gekoppelt zu haben. Durch diesen Schritt habe Microsoft einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern von Apple und RealNetworks erhalten.

Microsoft muss sich gegen Ermittlungen in der EU und den USA zur Wehr setzen. In den USA haben 18 Bundesstaaten im vergangenen Jahr gegen Microsoft geklagt. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Amerikanische Behörden verlangen, dass Microsoft in seinem neuen Betriebssystem Windows XP einiges verändert. Auf beiden Seiten des Atlantik ist die Sorge groß, dass Microsoft seine dominierende Stellung am Softwaremarkt benutzt, um auch andere Märkte zu kontrollieren. Als bestes Beispiel lässt sich hier der Niedergang von Netscape heranziehen. Der Netscape Navigator war vor einigen Jahren der populärste Internet-Browser. Microsoft hatte das Internet völlig verschlafen und verfügte über kein konkurrenzfähiges Produkt. Als dann endlich der Microsoft Internet Explorer erschien, wurde das Programm zu einem Teil des Windows Betriebssystems. Für den normalen Heimanwender wurde es somit überflüssig, einen anderen Browser zu installieren, oder gar aus dem Internet herunterzuladen.

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