EU schmettert Sun-Übernahme durch Oracle ab

Dienstag, 10. November 2009 10:26
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BRÜSSEL (IT-Times) - Die EU-Kartellbehörden haben die geplante Übernahme des Software- und Server-Herstellers Sun Microsystems durch den US-Softwarehersteller Oracle (Nasdaq: ORCL, WKN: 871460) abgelehnt. Die EU-Kommission begründet ihre Entscheidung mit der Beeinträchtigung bzw. Gefährdung des Wettbewerbs im Datenbankmarkt.

Oracle wollte Sun für insgesamt 7,4 Mrd. US-Dollar übernehmen und hatte hierfür bereits die Zustimmung der US-Kartellbehörden erhalten. Ursprünglich sollte der Deal im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein. Der Deal steht nach der Ablehnung der EU-Behörden nunmehr aber auf der Kippe.

Die EU-Kommission moniert insbesondere die Verwerfungen im Datenbankmarkt. Stein des Anstoßes ist insbesondere die Open-Source-Datenbank MySQL, die durch die Übernahme in die Hand von Oracle fallen würde. Der US-Datenbankhersteller genießt jedoch bereits eine dominante Marktstellung im Datenbankmarkt, so dass die EU-Behörden eine Wettbewerbsverzerrung in diesem Marktbereich sehen.

Meldung gespeichert unter: Oracle

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