EU-Kommission begrüßt einheitliche Preise für iTunes-Musikdownloads

Mittwoch, 9. Januar 2008 16:36
EU-Kommission

09.01.2008 - Die Firma Apple hat angekündigt, die Preise für das Herunterladen von Musiktiteln im europäischen iTunes-Internetstore anzugleichen. Die Europäische Kommission begrüßt diese Zusage. Gegenwärtig zahlen britische Verbraucher noch höhere Preise für Musikdownloads. Die britische Verbraucherschutzorganisation "Which?" hatte deshalb bei der Kommission offiziell Beschwerde eingelegt. Die Kartelluntersuchung der Kommission ergab, dass die Organisation des europäischen iTunes-Stores nicht durch Vereinbarungen zwischen Apple und den großen Plattenfirmen bestimmt wird. Daher wird die Kommission in dieser Sache keine weiteren Schritte unternehmen.

„Die Kommission begrüßt Lösungen, durch die der Verbraucher in den Genuss eines echten Binnenmarkts für Musikdownloads kommt“, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Apple betreibt im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) einen iTunes-Internetstore für Musik mit mehreren länderspezifischen Benutzeroberflächen. Verbraucher des EWR können Songs nur auf der für ihr jeweiliges Heimatland bestimmten Website erwerben. iTunes prüft den Wohnsitz der Verbraucher anhand der Kreditkartendaten. Die iTunes-Downloadpreise im Vereinigten Königreich liegen derzeit fast zehn Prozent über den entsprechenden Preisen in der Eurozone.

Meldung gespeichert unter: Europäische Kommission (EU-Kommission)

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