Ericsson: China-Geschäft verdoppelt sich

Freitag, 9. September 2005 13:16

STOCKHOLM / PEKING - Das wirtschaftliche Wachstum in China wird zwar leicht gebremst, doch das Land der Mitte ist weiterhin eine Goldgrube für Unternehmen aus dem Westen. Da passt es ins Bild, dass der schwedische Mobilfunk-Netzwerkausrüster Ericsson AB (WKN: 850001<ERCB.FSE>) heute eine Verdoppelung der Exporte und eine Erhöhung des Vor-Ort-Geschäfts in China verkündete.

Nanjing Ericsson Panda Communications Co. ist ein Joint Venture mit dem chinesischen Telekommunikationsausrüster Nanjing Panda Electronics Co. Das Unternehmen ist einer der drei Hauptproduzenten im Ericsson-Konzern. Die Exporte sollen in diesem Jahr den Wert verdoppeln. 2004 hatten sie ein Volumen von 500 Mio. Yuan (62 Mio. US-Dollar), wie Joint Venture-CEO Bjorn Boström heute in einem Interview sagte. Insgesamt belaufe sich die Summe der Exporte der letzten fünf Jahre auf 3,8 Mrd. Yuan.

Aber auch auf dem chinesischen Binnenmarkt will man zulegen. Das Land hatte Ende Juli 368 Millionen Mobilfunknutzer und ist damit quantitativ der größte der Welt. Es wird erwartet, dass hier zwischen 2006 und 2009 zwischen zehn und zwölf Mrd. Dollar für die Ausrüstung von 3G-Netzen ausgegeben werden. Mobilfunk-Marktführer China Mobile und Verfolger China Unicom haben bereits angekündigt, in diesem Zusammenhang kräftig investieren zu wollen.

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