„Eng am Puls der Glasfaserbranche“

Mittwoch, 15. Februar 2012 16:54
BREKO

Großer Andrang beim Workshop des Bundesverbandes Breitbandkommunikation

(BREKO e.V.) auf der FTTH-Konferenz in München

Bonn/ Berlin 15. Februar 2012

Großer Erfolg für den Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO e.V.). Bei der Jahreskonferenz des  FTTH-Councils in München, dem größten Treffens der europäischen Glasfaserbranche, zählte der vom BREKO ausgerichtete Pre-Workshop mit gut 150 Teilnehmern zu den am besten besuchten Veranstaltungen.   

Auf dem BREKO-Workshop konnten sich die Teilnehmer unter anderem über die verschiedenen FTTB/H-Geschäftsmodelle, die wesentlichen Stellgrößen für FTTB/H-Business Cases, verschiedene Kooperationsformen zur Vermarktung von Glasfasernetzen sowie die Finanzierung und Förderung von Glasfaserausbauprojekten informieren und austauschen.

„Das überaus große Interesse an der BREKO-Veranstaltung auf der FTTH-Konferenz zeigt, dass der Verband eng am Puls der Glasfaserbranche arbeitet und den Bedarf der Unternehmen trifft“, freut sich BREKO-Präsident Ralf Kleint über die hervorragende Resonanz. Dies schlage sich auch in dem sehr dynamischen Mitgliederwachstum des BREKO nieder. Wichtig sei es, die für die Unternehmen wichtigen Themen und Aspekte der verschiedenen Glasfasergeschäftsmodelle frühzeitig und proaktiv aufzugreifen.

„In unseren Workshops und Arbeitskreisen beschäftigen wir uns bereits seit langem mit der technischen Umsetzung und den ökonomischen Rahmenbedingungen von Glasfaserprojekten“, ergänzt BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. „Dabei können wir auf das vielfältige know-how  und die Ausbauerfahrungen unserer Mitgliedsunternehmen zurückgreifen und zu jedem Ausbaumodell best-practice-Beispiele aus dem BREKO anbieten. Inzwischen sind viele Ausbauprojekte so weit fortgeschritten, dass die verschiedenen Vermarktungsmodelle für Glasfasernetze und die Wahl der passenden Kooperationspartner stärker in den Focus rücken. Deshalb haben wir diese Themen ebenso wie Fragen der Finanzierung in unserem Workshop zur FTTH-Konferenz aufgegriffen, der aber nur der Auftakt einer Serie von Workshops und Arbeitskreissitzungen ist, die sich mit passgenauen Vermarktungs- und Kooperationslösungen befassen werden“, so Albers weiter.

In seinem Grußwort zu Beginn des Workshops unterstrich Professor Hartwig Tauber, Geschäftsführer des FTTH Council Europe, das Kooperationspartner des BREKO ist, die Notwendigkeit eines beschleunigten Glasfaser-Roll-Outs: „Deutschland muss beim Glasfaserausbau auf die Überholspur“.

Als wesentliche Strategie zur Erreichung dieses Ziels stellte BREKO-Präsident Ralf Kleint den durch Verband vertretenen „Multi-Access-Ansatz“ heraus: „Eine flächendeckende Versorgung mit FTTB-Anschlüssen ist natürlich auch für die BREKO-Mitgliedsunternehmen das in der Endstufe zu erreichende Ziel und FTTB-Projekte sind im BREKO gut vertreten. Allerdings führen verschiedene Wege dort hin. In vielen Fällen, vor allem außerhalb der größten Städte, wird es als Zwischenschritt sinnvoll sein, zunächst die Kabelverzweiger mit Glasfaser anzubinden, um von dort aus die Kundenzahlen zu generieren, die einen weiteren Ausbau ökonomisch ermöglichen. Wer FTTB will, muss daher FTTC mitdenken, weshalb auch FTTC-Ausbaumodelle im BREKO fest verankert sind.“   

Über den BREKO:

Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an.

Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infrastrukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die über 100 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2010 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregegierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der Entwicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische

Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de.

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