ECSEL Germany: Schulterschluss der Deutschen Wirtschaft und Wissenschaft für Elektroniksysteme

Montag, 7. April 2014 23:06
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München, 7. April 2014 – Vor dem Hintergrund eines rund fünf-Milliarden-Euro-Programms der Europäischen Union mit dem Namen ‚Electronic Components and Systems for European Leadership‘ (ECSEL) wird die deutsche Industrie und Forschung heute auf dem ‚Munich Spring Event 2014‘ den branchenübergreifenden ‚Arbeitskreis ECSEL Germany‘ der Öffentlichkeit vorstellen. Die gemeinsame Zielstellung von EU, Mitgliedsstaaten, Wirtschaft und Wissenschaft ist, die globale Technologie- und Marktführerschaft bei elektronischen Komponenten und Systemen zu erlangen.

„Mit ECSEL hat die Europäische Gemeinschaft ein wichtiges Forschungs- und Innovationsprogramm aufgelegt, um den Wirtschaftsstandort Europa zu stärken. Nun gilt es, mit Unterstützung der Politik das milliardenschwere Programm in global führende Technologien und Marktführerschaft umzusetzen“, sagt Dr. Reinhard Ploss, erster Vorsitzender des Arbeitskreises ‚ECSEL Germany‘ und Vorstandsvorsitzender von Infineon Technologies. Gemeinsam mit den weiteren Vorsitzenden im Arbeitskreis Prof. Dr. Heinrich Daembkes (Airbus) und Dr. Günter Lugert (Siemens) stellt er die Pläne des Arbeitskreises vor Vertretern nationaler und europäischer Institutionen vor.

Der Arbeitskreis erarbeitet eine abgestimmte und ganzheitliche Forschungs- und Innovationsstrategie im Bereich elektronischer Komponenten und Systeme zur Verbesserung der deutschen Wettbewerbsposition.

Industrie, Hochschulen und Institute wollen in den kommenden Jahren gemeinsam die Nanoelektronik, Embedded Systems und Cyber-Physical-Systems sowie Sensor-basierte Smart Systems weiterentwickeln. Die Vorhaben werden von der Grundlagenforschung bis zur Pilotentwicklung reichen und bilden die technologische Basis für gesellschaftlich wichtige Themen wie Gesundheit, Energie, Sicherheit oder auch Infrastruktur und Produktion.

Konkret geht es z. B. um Lösungen für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung, um umweltfreundliche Mobilität oder auch um Produktion, die intelligent über das Internet gesteuert wird. Weitere Aspekte sind das ganzheitliche modellbasierte Design von elektronischen Systemen, insbesondere für Anwendungen, bei denen die Sicherheit eine dominierende Rolle spielt, z. B. in Flugzeugen und Automobilien, bei Fertigungsanlagen oder in medizinischen Geräten.

Durch den Arbeitskreis ECSEL Germany wird sichergestellt, dass die Interessen der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft gebündelt und abgestimmt sind. Damit ist eine der wichtigen Voraussetzungen für den engen Dialog mit der deutschen Politik und für die optimale Planung und erfolgreiche Beteiligung an europäischen Forschungsprojekten in ECSEL geschaffen worden.

Die fünf Milliarden Euro des EU-Programms ECSEL setzen sich zusammen aus Geldern der EU (ca. 1,2 Milliarden Euro), der beteiligten Länder (ca. 1,2 Milliarden Euro) sowie den Beiträgen der Industrie selbst (ca. 2,4 Milliarden Euro). ECSEL wird in einigen Wochen offiziell starten und eine Laufzeit von zehn Jahren haben.

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