DSL-Marktsättigung: Quo vadis Versatel?

Freitag, 20. März 2009 16:26
Versatel

DÜSSELDORF - Die Versatel AG (WKN: A0M2ZK) liebäugelt weiterhin mit einer Übernahme, Zukäufe seien nur bedingt geplant. Ob diese Pläne angesichts der gestern präsentierten durchwachsenen Ergebnisse des DSL-Netzbetreibers aufgehen, ist noch offen. 

So konnte zwar in 2008 der Umsatz gesteigert werden, der Sprung aus den roten Zahlen gelang aber nicht. Der Gesamtumsatz kletterte in 2008 gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Prozent auf 762 Mio. Euro. 349,7 Mio. Euro entfielen davon auf den Bereich Privatkunden (plus 0,6 Prozent). Um drei Prozent zurückgegangen hingegen ist der Umsatz im Bereich Geschäftskunden, wo Versatel 2008 195,5 Mio. Euro umsetzte. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete man ein Ergebnis von minus 16,2 Mio. Euro, welches sich, verglichen mit dem Vorjahres-EBIT von minus 44,1 Mio. Euro um 63,3 Prozent verbesserte. Das Konzernergebnis summierte sich in den zwölf Monaten den Geschäftsjahres 2008 auf minus 51 Mio. Euro. Nach minus 89 Mio. Euro vor einem Jahr bedeutet dies eine Steigerung um 42,7 Prozent. Versatel erwirtschaftete pro Aktie einen Verlust von 1,16 Euro. Als deutlich rückläufig erwies sich für das Geschäftsjahr 2008 auch die Nettoneukundengewinnung auf Privatkundenseite. So gewann Versatel 2008 73.200 Nettoneukunden, verglichen mit einem Zuwachs von 173.200 Kunden in 2007 ein Minus von 57,7 Prozent. Der Bestand stieg damit um 11,5 Prozent auf 709.000. Zum durchschnittlichem Umsatz pro Kunde (ARPU) erklärten die Berliner lediglich, dass er weiterhin rückläufig sei, quantifizierte diesen jedoch nicht weiter. 

Meldung gespeichert unter: Versatel

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