Drillisch nutzt seine Chance und fordert Telekom, Vodafone & Co heraus

Kampfpreise: Mobilfunk-Discounter mischt den deutschen Mobilfunkmarkt auf

Montag, 6. Juli 2015 14:04
Drillisch

(IT-Times) - Die Choulidis-Brüder machen einen guten Job beim Mobilfunk-Discounter Drillisch. Entgegen aller Unkenrufe zum Trotz, kann sich das Maintaler Unternehmen gegen die Großen der Branche (Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica O2) behaupten.

Nunmehr tun sich neue Chancen für Drillisch und die beiden Brüder Paschalis und Vlasios Choulidis auf, denn seit 1. Juli 2015 fungiert das Unternehmen als MBA MVNO (Mobile Bitstream Access). Viele Anleger fragen sich, welche Veränderungen damit einhergehen und welche Chancen sich dadurch für die Drillisch AG (WKN: 554550) auftun.

Bitstromzugang eröffnet Chancen für Drillisch
Durch einen Deal mit Telefónica sicherte sich Drillisch einen Zugang von bis zu 30% der Netzkapazität von Telefonica / E-Plus und hat damit genügend Kapazitäten, um später bis zu zehn Mio. Mobilfunkkunden bedienen zu können - zuletzt betreute Drillisch rund 2,36 Mio. Teilnehmer.

Zudem kann Drillisch durch den Bitstromzugang diesen Endkunden ebenfalls seine Internet- und Telefondienste anbieten. Dazu gehören beispielsweise auch Dienstleistungen über neue 4G-Übertragungstechniken (LTE). Das LTE-Geschäft boomt, bei Cisco schätzt man, dass in vier Jahren mehr als 80 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs über LTE-Netze laufen werden.

Und hier liegt die große Chance für Drillisch (WKN: 554550). Der Mobilfunk-Discounter hat Anfang 2015 die Vermarktung eigener kostengünstiger LTE-Flate-Rate-Tarife ausgeweitet und bietet inzwischen erste LTE-Tarife unter 10 Euro Grundgebühr an - ein absoluter Kampfpreis.

LTE-Tarife: Drillisch setzt auf Kampfpreise
Mit den aggressiven Preisen will Drillisch nicht nur die von der Telefónica übernommenen Netzkapazitäten auslasten, sondern auch das Geschäft mit Datendiensten weiter forcieren.

Meldung gespeichert unter: Mobilfunknetzbetreiber (Mobile Carrier)

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