Die deutschen Solarkonzerne und die Subventionen

Donnerstag, 27. Januar 2011 18:10
Phoenix Solar

BERLIN (IT-Times) - Nachdem in der vergangenen Woche beschlossen wurde, die Fördertöpfe für Solaranlagen zu verkleinern, sind auch unmittelbar deutsche Solarunternehmen wie centrotherm, Solarworld oder Solon betroffen. Die Unternehmen können sich auf dem deutschen Solarmarkt nicht mehr auf den sprudelnden Fördermilliarden ausruhen.

Vielmehr - so hofft es die Bundesregierung - nutzen die Unternehmen die neue Situation, um tragfähige Preismodelle zu entwickeln, von denen sie selbst gut leben und Stromkunden zugleich günstig auf alternative Energien zugreifen können. Vor allem für die Unternehmen, die ihren Hauptabsatz nach wie vor in Deutschland realisieren, ist diese Herangehensweise nahezu überlebenswichtig.

Andere Unternehmen, die bereits stark im Ausland vertreten sind, mögen von den Subventionskürzungen in Deutschland weniger betroffen sein. Langfristig werden aber auch sie umdenken müssen, da die globalen Fördertöpfe eines Tages allesamt versiegen werden. Und doch: Wer heute schon verstärkt im Ausland Umsätze generiert, hat einen Vorsprung gegenüber jenen Wettbewerbern, die hauptsächlich von der heimischen Nachfrage - und damit auch noch von den Subventionen - abhängen.

Meldung gespeichert unter: Phoenix Solar

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