Deutsche Telekom verkauft Bonds in Japan

Mittwoch, 28. Februar 2001 13:08
Deutsche Telekom

Deutsche Telekom AG (WKN: 555750) Die Deutsche Telekom hat am Mittwoch Schuldverschreibungen im Wert von 160 Mrd. Yen (1,4 Mrd. US-Dollar) an japanische Investoren verkauft. Das teilten die ausführenden Finanzhäuser heute mit. Die Telekom hat die Effektivverzinsung der Schuldverschreibungen zum zweitenmal erhöhen müssen. Grund war das gestiegene Risiko vor dem Hintergrund der wachsenden Verschuldung des Telekommunikationsunternehmen.

Das Telekommunikationsunternehmen hat die Zinsen einiger Bonds um fünf Basispunkte erhöht, nachdem Standard & Poors gestern bekannt gaben, die Kreditbonität der Telekom zu senken. Die Deutsche Telekom hat die Effektivverzinsung bereits am Dienstag um zehn Basispunkte erhöht und den Verkauf um eine Woche verlängert. Yushi Adachi, Manager bei dem Finanzhaus Daiwa Securities SB Capital Markets Co. das die Transaktion zusammen mit Mizuo Securities Co. betreut, sah auf Grund der Aktion von Standard & Poors keine andere Möglichkeit. Japanische Investoren fordern höhere Prämie für die Schuldverschreibungen der Telekom vor allem auf Grund der 250 Mrd. US-Dollar Verbindlichkeiten, die durch Akquisitionen und Lizenzgebühren für den Hochgeschwindigeits- Internetzugangs entstanden sind.

Meldung gespeichert unter: Telekommunikationsnetzbetreiber (Carrier)

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