Deutsche Telekom und Co: Wie wichtig ist das Ausland für Ex-Monopolisten?

Freitag, 2. Oktober 2009 18:19
Orange

BONN (IT-Times) - Auf den Heimatmärkten haben es ehemalige Monopolisten wie die Deutsche Telekom AG, die France Télécom (WKN: 909880) oder die Telekom Italia bekanntlich schwierig, werden sie doch gezwungen, ihre Netzte für kleinere Wettbewerber zu öffnen. Als einziger Ausweg für Wachstum bleibt dabei nur das Ausland. Ein kleiner Zahlenvergleich der großen Drei:

Bei der Deutschen Telekom macht der Heimatmarkt Deutschland zurzeit knapp 47 Prozent des Umsatzes aus, verglichen mit 81 Prozent im Jahr 2000. France Télécom generiert sogar lediglich 43 Prozent ihres Umsatzes auf ihrem Heimatmarkt. Im Jahr 2000 waren es noch 74 Prozent. Am meisten Einfluss auf den Ursprungsmarkt hat zurzeit noch Telecom Italia, welche 76 Prozent ihres Umsatzes in Italien generiert. Telecom Italia war jedoch auch 2000 noch am abhängigsten vom Heimatmarkt mit einem Umsatzanteil von 94 Prozent. Der Heimatmarkt wird also unwichtiger, doch wohin sind die Umsatzbringer gewandert?

Deutsche Telekom: Europa und Nordamerika

Zweitgrößter Markt für die Deutsche Telekom ist zurzeit Europa (ohne Deutschland) wo man 2008 einen Umsatz von 17,32 Mrd. Euro verbuchte, was, verglichen mit dem Jahr 2000 ein Plus von 137 Prozent entspricht. Hier stagnierte der Umsatz zuletzt jedoch und kletterte zwischen 2007 und 2008 um lediglich 0,3 Prozent. Am deutlichsten etabliert zu haben scheint sich der Bonner Konzern in Nordamerika, wo man 2008 gut ein Viertel des Gesamtumsatzes generierte. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 machte sich die Region Nordamerika mit einem Umsatzanteil von 0,6 Prozent (231 Mio. Euro) noch kaum bemerkbar. Wachsen konnte man vor allem durch die Übernahmen der beiden Netzbetreiber Voicestream Wireless und Powertel Inc.. Außerhalb dieser beiden Regionen generiert die Deutsche Telekom jedoch bis heute kaum merkliche Erlöse (526 Mio. Euro in 2008).

Meldung gespeichert unter: Mobilfunknetzbetreiber (Mobile Carrier)

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