Deutsche Telekom kann nur im Ausland punkten

Donnerstag, 28. Februar 2008 11:48
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Der Konzernüberschuss der Deutschen Telekom AG (WKN: 555750) ist im Geschäftsjahr 2007 um 82 Prozent zurückgegangen. Vor allem das vierte Quartal hat dem Telekommunikationsunternehmen mit einem Verlust von 757 Mio. Euro die Bilanz verhagelt.

Der Ergebnisrückgang 2007 sei auf Sondereffekte wie Kosten für Personaleinsparungen und Veränderungen der Steuergesetze zurückzuführen, teilte die Deutsche Telekom heute bei der Bekanntgabe der Zahlen für das letzte Quartal sowie für das gesamte abgelaufene Geschäftsjahr 2007 mit. Den um diese Sondereffekte bereinigten Konzernüberschuss gab das Unternehmen mit drei Mrd. Euro an. Das Telekommunikationsunternehmen hatte den Personalbestand von 248.800 Mitarbeitern Ende 2006 auf 241.426 am Ende des vergangenen Jahres gesenkt.

Im vierten Quartal 2007 belief sich der Umsatz der Deutschen Telekom auf 15,8 Mrd. Euro und blieb damit gegenüber den 15,9 Mrd. des Vorjahresquartals annähernd stabil. Davon entfielen 7,67 Mrd. Euro auf das Inlandsgeschäft (Vorjahr 7,73 Mrd. Euro), 8,12 Mrd. Euro (Vorjahr 8,16 Mrd. Euro) wurden im Ausland umgesetzt. Der Konzernverlust verringerte sich im gleichen Zeitraum von 898 Mio. Euro auf 757 Mio. Euro. Als bereinigtes Konzernergebnis im vierten Quartal 2007 gab das Unternehmen einen Überschuss von 808 Mio. Euro an, nach 824 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der operative Cash-Flow sank von 4,96 Mrd. Euro auf 3,36 Mrd. Euro, der Free Cash-Flow hingegen verbesserte sich von minus 846 Mio. Euro auf positive 744 Mio. Euro.

Der Umsatz im gesamten Geschäftsjahr 2007 verbesserte sich leicht um 1,9 Prozent auf 62,52 Mrd. Euro. Hierzu trug vor allem das Auslandsgeschäft bei, das um 10,2 Prozent auf 31,8 Mrd. Euro zulegte. Der Inlandsanteil sackte hingegen um 5,4 Prozent auf 30,7 Mrd. Euro ab. Der Konzernüberschuss brach von 3,17 Mrd. Euro 2006 auf 569 Mio. Euro ein, ein Minus von 82 Prozent. Der bereinigte Konzernüberschuss ging von 3,85 Mrd. Euro auf drei Mrd. Euro zurück. Während der operative Cash-Flow mit 13,71 Mrd. Euro (Vorjahr 14,22 Mrd. Euro) leicht rückläufig war, stieg der Free Cash-Flow von 2,98 Mrd. Euro auf 6,58 Mrd. Euro.

Dabei entwickelten sich die verschiedenen Geschäftsbereiche der Deutschen Telekom unterschiedlich. Das Vertragskundengeschäft von T-Mobile Deutschland verlief 2007 positiv: T-Mobile konnte im vergangenen Jahr 962.000 Laufzeitvertragskunden gewinnen. Die Zahl der Neukunden lag damit 2007 um 20,7 Prozent höher als im Jahr zuvor. Ingesamt hat T-Mobile im Inland die Teilnehmerzahl zum Jahresende auf nahezu 36 Millionen erhöht. Trotzdem sank der Umsatz in diesem Bereich um 2,7 Prozent (Vorjahr minus 4,7 Prozent) auf acht Mrd. Euro.

Meldung gespeichert unter: Telekommunikationsnetzbetreiber (Carrier)

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