Deutsche Telekom: Großaktionäre stemmen sich gegen US-Pläne

Donnerstag, 17. September 2009 12:37
Deutsche Telekom Zentrale

BONN (IT-Times) - Die Gerüchteküche um die Deutsche Telekom AG (WKN: 555750) kommt derzeit nicht zur Ruhe. Bezüglich der möglichen Akquisitionspläne in den USA hagelt es nun Kritik von mehreren großen Aktionären.

Nachdem die Deutsche Telekom AG die Fusion von T-Mobile UK mit Orange verkündet hatte, mehrten sich Spekulationen über die Zukunft des angeschlagenen USA-Geschäftes. Die Probleme sind dort die gleichen wie in Großbritannien, daher lag für zahlreiche Marktbeobachter auch eine ähnliche Lösung nahe. Anstatt eines organischen Wachstums durch neue Dienste könnte auch in den USA eine Fusion bzw. eine Übernahme zumindest das Problem des zu geringen Marktanteils lösen.

Neben Sprint Nextel war zuletzt auch Leap Wireless als möglicher Übernahmekandidat im Gespräch. Die Deutsche Telekom nahm bislang nicht dezidiert zu den Gerüchten Stellung. Gleichzeitig kamen in den letzten Tagen allerdings auch Meldungen auf, nach denen verschiedene Großaktionäre der Deutschen Telekom die derzeitige Geschäftsentwicklung auf dem USA Markt mit Sorge sehen. Unter anderem soll der deutsche Staat, der mit 32 Prozent an der Deutschen Telekom beteiligt ist, eine massive Verbesserung fordern. Sonst könnte auch der Chefsessel von Rene Obermann anfangen zu wackeln.

Meldung gespeichert unter: Telekommunikationsnetzbetreiber (Carrier)

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