Deutsche Telekom: Ermittlungen in Spitzelaffäre eingestellt?

Montag, 14. Juni 2010 10:08
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BONN (IT-Times) - Die Deutsche Telekom AG (WKN: 555750) gerät wegen der eigentlich schon abgeschlossenen Spitzelaffären um Klaus Zumwinkel und Kai-Uwe Ricke erneut in die Schlagzeilen. Die erwartete Einstellung der Verfahrens wird von Opfern gerügt, zudem erwägt die Deutsche Telekom eine Schadensersatzforderung gegen die Ex-Manager.

Im Jahr 2007 stolperte die Deutsche Telekom über die Spitzelaffäre um die damaligen Manager Ricke und Zumwinkel. Gegen diese und elf weitere Beschuldigte wird seit rund zwei Jahren ermittelt. Der Vorwurf: Das Top-Management des Telekommunikationsunternehmens sei in die Abhörung von Telefonanschlüssen von Journalisten, Gewerkschaftern und eigenen Beschäftigten eingeweiht gewesen. Ziel der damaligen Maßnahme sei die Suche nach „undichten Stellen“ gewesen, durch die Informationen an die Presse weitergegeben wurden. Nachdem sich der Hauptbelastungszeuge der Staatsanwaltschaft indessen auf seine Schweigepflicht als Anwalt beruft, wurden die Ermittlungen nun eingestellt. Eine Erhebung der Anklage fand nicht statt.

Meldung gespeichert unter: Deutsche Telekom

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