Deutsche Telekom: Droht Ärger wegen der OTE-Beteiligung?

Mittwoch, 6. Mai 2009 16:34
Deutsche Telekom Zentrale

BONN/ATHEN (IT-Times) - Der Deutschen Telekom AG (WKN: 555750) könnte Ärger mit der EU-Wettbewerbsaufsicht bekommen. Der Einstieg beim ehemaligen griechischen Staatsunternehmen Hellenic Telecom geriet in die Kritik der Wettbewerbshüter. 

Demnach verstoße die Beteiligung der Deutschen Telekom AG an Hellenic Telecom gegen das geltende Binnenmarktrecht, so die EU-Kommission. Wie das <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Handelsblatt heute meldete, könnte aber auch die griechische Regierung für die Genehmigung der Beteiligung Ärger drohen. Mehrere Klauseln des Vertrages verstießen laut EU gegen das Binnenmarktrecht. Das griechische Parlament ratifizierte zuvor die Vereinbarung und gab dieser damit Gesetzeskraft. 

Seit letztem Jahr ist die Deutsche Telekom als strategischer Investor mit 25 Prozent plus einer Aktie an Hellenic Telecom (OTE) beteiligt. Den gleichen Anteil hält auch weiterhin der griechische Staat. Allerdings darf die Deutsche Telekom den CEO von OTE bestimmen, was dem Bonner Unternehmen auch die Möglichkeit gibt, OTE in der Bilanz zu konsolidieren. Dies ist normalerweise nur möglich, wenn ein Unternehmen die Mehrheit an einer gemeinsamen Beteiligung hält. 

Meldung gespeichert unter: Telekommunikationsnetzbetreiber (Carrier)

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