Deutsche Telekom bezirzt MetroPCS-Aktionäre

Mobilfunknetzbetreiber

Donnerstag, 11. April 2013 09:51
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BONN (IT-Times) - Nach Widerstand der MetroPCS-Aktionäre hat die Deutsche Telekom ihr Angebot für die Fusion auf dem US-Markt verbessert. Neben einer Verringerung der Schulden, die T-Mobile USA in den Zusammenschluss einbringen soll, wurde die Stillhaltefrist verlängert.

Schon Anfang der Woche wurden Stimmen laut, dass die Deutsche Telekom als Inhaber der T-Mobile USA die Konditionen der Fusion mit der MetroPCS verbessern wolle. Nachdem die US-amerikanischen Behörden im Jahr 2011 die Übernahme des Mobilfunkbetreibers T-Mobile USA durch die AT&T aufgrund kartellrechtlicher Bedenken untersagten, hat der Zusammenschluss zwischen der Nummer vier auf dem Mobilfunkmarkt und der MetroPCS bereits grünes Licht von den Behörden erhalten. Lediglich die Zustimmung der MetroPCS-Aktionäre steht noch aus. Eine Abstimmung war für den 12. April geplant. Aufgrund massiver Einwände der Aktionäre sowie einiger Consulting-Gesellschaften wurde die Abstimmung jedoch auf den 24. April verschoben. Die Deutsche Telekom nutzt nun den Zeitraum, um den MetroPCS-Anteilseignern entgegen zukommen. Die neu geschaffene Gesellschaft soll nun lediglich 11,2 Mrd. US-Dollar an Schulden der T-Mobile USA übernehmen, anstatt der vorgesehenen 15 Mrd. Dollar. Geplant ist, dass Deutschlands größter Telekommunikationsnetzbetreiber einen Anteil von 76 Prozent an der neu entstehenden Gesellschaft enthält, während 24 Prozent in den Händen der MetroPCS-Aktionäre bleiben sollen. Zunächst war eine Stillhaltefrist für die Deutsche Telekom von sechs Monaten vorgesehen. Gemäß der neuen Konditionen müssen die Bonner ihre Anteile am neuen Mobilfunknetzbetreiber nun mindestens 1,5 Jahre lang halten. Darüber hinaus schlug man vor, den Zinssatz für das 11,2 Mrd. US-Dollar schwere Darlehen um 0,5 Prozentpunkte zu senken, so das Handelsblatt.

Meldung gespeichert unter: Deutsche Telekom

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