Deutsche Telekom AG: Inland bleibt das Sorgenkind

Donnerstag, 10. Mai 2007 00:00
Deutsche Telekom

BONN - Die Deutsche Telekom AG (WKN: 555750) gab heute die Ergebnisse für das erste Quartal 2007 bekannt. Dabei trug besonders das Auslandsgeschäft zum Wachstum mit bei, der Gewinn jedoch schwächelte.

Der Umsatz des ersten Quartals konnte um 4,1 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro gesteigert werden. Der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz lag dabei mit 7,7 Mrd. bei rund 50 Prozent. Das bereinigte EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank gegenüber 2006 um 0,3 Mrd. Euro auf 4,7 Mrd. Euro. Auch beim bereinigten Konzernüberschuss musste die Telekom Abstriche machen. Waren in 2006 noch 974 Mio. Euro ausgewiesen worden, erwirtschaftet die Deutsche Telekom in diesem Jahr nur noch 563 Mio. Euro. Es wurde ein Free Cash-Flow von 0,5 Mrd. Euro ausgewiesen, der somit um 0,5 Mrd. Euro unter dem Wert von 2006 lag. Diese Verringerung sei dabei besonders auf Personalmaßnahmen wie etwa die Auszahlung von Abfindungen zurück zu führen, so die Telekom weiter.

In Deutschland hatte die Deutsche Telekom besonders im Festnetzbereich weiter zu kämpfen. Auf Grund eines harten Wettbewerbs will das Unternehmen in Zukunft weitere Reformen vornehmen. Der Marktdruck wurde auch beim Umsatz spürbar: Im Inland ging der Gesamtumsatz um 5,1 Prozent auf 7,8 Mrd. Euro zurück. Gut entwickelte sich hingegen das Breitbandgeschäft. Hier konnte, auch auf Grund neuer Triple-Play-Angebote, weiteres Wachstum verzeichnet werden. Insgesamt wurden 572.000 neue Anschlüsse gezählt, was einem Neukundenanteil von 42 Prozent entspricht. Im Segment Breitband bedient die Deutsche Telekom mittlerweile rund 7,6 Millionen Kunden. Auch die Mobilfunk-Unit T-Mobile konnte sich über neue Kunden freuen. Der Umsatz stieg um 10,9 Prozent auf 8,4 Mrd. Euro. Die Kundenzahl erhöhte sich um 251.000 auf 33 Millionen Nutzer. Zudem stiegen die durchschnittlichen Gesprächsminuten je Vertragskunde in 2007 um elf Minuten an. Dies sei, so die Telekom, auch auf niedrigere Minutenpreise zurück zu führen.

Meldung gespeichert unter: Telekommunikationsnetzbetreiber (Carrier)

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