Chartered wird künftig Fabriken von IBM nutzen

Mittwoch, 27. November 2002 10:53

Aktien des Auftragsherstellers Chartered Semiconductor Manufactoring Ltd. (Nasdaq: CHRT<CHRT.NAS>, WKN: 929007<CZ6A.FSE>) konnten im gestrigen Handelsverlauf zunächst deutlich zulegen, nachdem Pläne des Unternehmens bekannt wurden, Chipfabriken des US-Konzerns IBM mitnutzen zu können. Auf diese Weise will Chartered bestehende Lücken bei Marktanteilen und beim Technologievorsprung gegenüber der Konkurrenz schließen.

Die Allianz zwischen beiden Konzernen hat den Vorteil, dass Kosten eingespart werden und bestehende Überkapazitäten genutzt werden können. Ohne IBM hat Chartered schon 5,3 Prozent des Auftragsmarktes für die Chipherstellung an Taiwan Semiconductor Manufactoring Co. verloren, die schon vor zwei Jahren mit der Produktion von Halbleitern begonnen haben, die in der Qualität höherwertig sind. IBM selbst verfügt seit längerer Zeit über Fabriken, die 300 Millimeter Wafer nutzen. Aus diesen Wafern können mehr Chips zu geringeren Kosten gepresst werden. Chartered wird erst ab 2004 über derartige Produktionsstätten verfügen.

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